Ich & Hypnose

Klaus_Steep_Zitat

Klaus_Steep_Portrait

 

 

Klaus Steep

Hypnosecoach

 

Ich – als Coach

In einem vielfältigen Berufsleben habe ich Erfahrungen gemacht, die mich geprägt und zu dem gemacht haben, der ich heute bin. Es dürfte keine Station fehlen, jede war wertvoll. Und doch würde es mich nicht vollständig beschreiben, denn mein Wesen, mein Charakter wurden genauso von allen Begnungen dazwischen, mit den Menschen und der Welt, geprägt. Es gab, wie bei Jedem, Höhen und Tiefen. Wenn Angst, Glück, Trauer und Freude sich vermengen, dann hilft entweder Akzeptanz oder Lösung. In diesen Situationen braucht es Kraft, Mut und Kenntnis, aber auch Zeit, denn selten geschieht etwas plötzlich. Das Leben ist ein Weg, jeder Abschnitt ein Prozess, und wenn es mal nicht rund läuft, bin ich bereit, Ihnen mit meinen Erfahrungen und meinem Wissen zu helfen, ihr System wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dieses System beschreibe ich gern als Mobile, einem frei hängenden, ausbalancierten Gebilde, das sich schon bei schwachem Luftzug bewegt. Sobald ein Element in diesem Mobile von seinen vorbestimmten Platz verrutscht, spüren alle anderen Elemente die Auswirkungen und es läuft eben nicht mehr rund.

Ich bin Jahrgang 1960, seit 1982 verheiratet und wir haben einen erwachsenen Sohn. Die alternative Heilkunde habe ich früh schätzen gelernt, bis sich mir selbst der Weg über die Hypnose geöffnet hat. Als zertifizierter Hypnotiseur habe ich dann die integrative (eine Lösung herbeiführende) Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie an der Heilpraktiker-Akademie Deutschland in Norderstedt absolviert. Hieraus haben sich das Thetafloating sowie Aspekte der Gestalttherapie, der Systhemischen Therapie und der Tiefenpsychologie als Schwerpunkte zum Hypnose-Coaching gesellt. Viele Weiterbildungen und Supervisionen haben mir geholfen, für mich klar zu werden.

Hypnose

Hypnose ist ein veränderter Bewusstseinszustand, dem Augenblick ähnlich, wenn Sie hochkonzentriert, die Aufmerksamkeit fokussiert auf einen Gedanken oder Tätigkeit alles andere um sich herum ausgeblendet haben. Einem Kind würde man in diesem entrückten Zustand vielleicht so etwas sagen wie „Träum nicht, pass auf“.

Hypnose wird seit Urzeiten von Schamanen und Heilern angewandt, im römischen Reich wurde es als der „Tempelschlaf“ praktiziert, 1770 wurde es von Anton Mesmer aus dem magisch-religiösen Hintergrund in die moderne Wissenschaft gehoben. Die Erfindung des Lachgases verdrängte zunächst die Hypnose bevor sie von James Braid (1795-1860) durch die Diskussion über neue Anwendungsmöglichkeiten wieder in den Vordergund rückte. Sigmund Freud (1856-1939) lernte durch Jean-Martin Charcot an der Pariser Charité Hypnose in der klinischen Anwendung kennen, verwarf sie dann aber zu Gunsten seiner eigenen Theorien, was er später bedauerte. Als Begründer der modernen Hypnose gilt Milton Erikson (1901-1980). Durch ein schweres Leben war er ständig auf der Suche nach Lösungen und entwickelte so die Hypnose in den Grundzügen, wie wir sie heute kennen.

Hypnose findet in der Hypnotherapie wie in der Lebensberatung und dem Hypnose-Coaching Anwendung. Ihre Wirksamkeit ist wissenschaftlich gut belegt. Insbesondere wurden mit den Methoden der Kernspinresonanztomographie (MRT) und der Elektroenzephalographie (EEG) hirnphysiologische Trance-Zustände klar nachgewiesen. Bereits wenige Sitzungen können eine deutliche Veränderung bewirken; entsprechend vielseitig werden Hypnose und ihre Techniken in der (Psycho-)Therapie verwendet. Von der Traumreise zur Tiefenentspannung, über Hypnoanalyse in Regression oder Reinkarnation bis zur suggestiven Methode, hin zur Katharsis, dem Sichbefreien von psychischen Konflikten und inneren Spannungen.

„Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm aber helfen, es in sich selbst zu entdecken“
(Galileo Galilei, 1564-1642, italienischer Physiker, Mathematiker und Philosoph)